Bartpflege-Tipps für Anfänger

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Bartpflege-Tipps für Anfänger

Du hast ein Ziel vor Augen: Du würdest dir gerne einen Bart wachsen lassen. Doch du hast keine Lust auf Juckreiz, Konturlosigkeit oder doofe Kommentare? Kein Problem!
Du hast eine Mission: Deinen Bart optimal pflegen. Doch du siehst in Sachen Pflege den Bart vor lauter Haaren nicht mehr? Ebenfalls kein Problem! Damit dir das Handwerk des Bartpflege-Profis gelingt, haben wir unsere besten Bartpflege-Tipps für Anfänger für dich zusammengestellt.

Es ist noch kein Profi vom Himmel gefallen

Vielleicht kommt dir die Situation bekannt vor: Vor deinem inneren Auge hast du die Vision eines top gepflegten Vollbarts manifestiert. Die Realität hingegen ist jedoch eine herbe Enttäuschung und dein Gesichtshaar scheint völlig aus dem Ruder zu laufen. Doch bevor du jetzt voreilig zum Rasierer greifst (und diesen Schritt vielleicht später bereust), wollen wir dir mit unseren Bartpflege-Tipps weiterhelfen. Aus einfachen Mitteln entsteht so eine auf deine Bedürfnisse abgestimmte Pflegeroutine.

Bartpflege-Tipps: Ab wann pflege ich überhaupt?

Die wichtigste Frage vorab: “Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, um mit der Pflege zu beginnen?” — Bartpflege sollte in dem Moment beginnen in dem du die Entscheidung für einen Bart triffst. Denn je früher du mit der Pflege beginnst, desto schöner und gesünder kann dein Bart wachsen. Auch deine Haut wird sich freuen: Sie bleibt stets gepflegt und versorgt während sie langsam aber sicher unter deinem Bart verschwindet. Gedanken um lästigen Juckreiz kannst du so bereits im Keim ersticken.

Die richtige Reinigung

Durch die spezielle Folikelzusammensetzung der Barthaare, finden sich unter diesen mehr Talgdrüsen. Diese Drüsen kommen dir vielleicht aus der ein oder anderen Pickelbekämpfungs-Werbung bekannt vor. Während sie also bei nachlässiger Pflege für Pickel sorgen, sind sie für den Bart jedoch sehr wichtig. Die natürliche Fettproduktion dient dazu, deinen Bart geschmeidig zu halten. Daher solltest du aufpassen, deinen Bart nicht mit einer aggressiven Waschlotion zu waschen sondern auf ein mildes Bartpflege Shampoo zurückzugreifen. Durch regelmäßiges Waschen bleibt dein Bart so geschmeidig und wohlriechend.

Was tun, wenn du kein Bartpflege-Shampoo zur Hand hast?

Solltest du doch einmal in die Zwickmühle geraten und kein Shampoo zur Hand haben, ist das kein Grund zur Panik. Denn hier gilt: Weniger ist Mehr! Dein Bart braucht keine tägliche Reinigung mit Shampoo. Es reicht vollkommen ihn mit klarem Wasser auszuwaschen (das aber bitte täglich!). Alle paar Tage (meist alle 2 – 3 Tage) kannst du dann zur Shampooflasche greifen. So erhältst du auf praktische und sparsame Weise die natürliche Feuchtigkeit deiner Barthaare.

Wahl des Bartshampoos ist essentiell für Pflege

Für die richtige Bartreinigung stellt die Wahl des Shampoos einen wichtigen Faktor dar. Denn im Gegensatz zu deinem herkömmlichen Shampoo, ist ein spezielles Bartpflege-Shampoo auf die etwas festere Struktur deiner Barthaare angepasst (Barthaare sind nämlich dicker als deine Kopfhaare). Nur so kannst du die wirkliche Geschmeidigkeit deines Bartes garantieren.

Bartshampoo eignet sich besser als Herkömmliches — Warum?

Zum Vergleich: Ein herkömmliches Shampoo dient dem Zweck, Haut und Haare zu entfetten und den gröbsten Schmutz zu entfernen. Aus diesem Grund werden viele Shampoos mit sehr aggressiven Tensiden angereichert. Was beim Kopfhaar funktioniert, hat jedoch gravierende Auswirkungen auf dein Barthaar. Denn: Durch die Tenside werden deinem Barthaar die natürliche Feuchtigkeit und die natürlichen Nährstoffe entzogen. Das Ergebnis: Ein Bart, der sich strohig und trocken anfühlt.

Bartöl für die richtige Geschmeidigkeit

Wenn du an den vergangenen Sommer zurück denkst, ist dir bestimmt die vertrocknete Landschaft ins Auge gestochen. Warum wir das erzählen? Ohne den Einsatz von Bartöl dürfte deinen Bart ein ähnliches Schicksal ereilen. Daher gehört der Einsatz von Bartöl zum Must-do unter den Bartpflege-Tipps. Jeder Ratgeber, Barbier und Online-Shop wird dir das bestätigen.

Der richtige Einsatz des Bartöls

Das Bartöl wird am häufigsten direkt nach der Reinigung eingesetzt. Das Prinzip folgt dabei dem der Gesichtspflege: Eine pflegende Creme kann von frisch gereinigter Haut viel besser aufgenommen werden, da die Poren frei und geöffnet sind. Ähnliches gilt für das Bartöl. Die Pflegekomponenten des Öls werden vom Bart (und der Haut darunter) viel besser aufgenommen. Außerdem arbeitest du keinen Schmutz in deinen Bart ein.

Die Auswahl macht den Glanz

Wie beim Shampoo, entscheidet auch beim Bartöl die richtige Produktauswahl über Ranz oder Glanz. Ein gutes Bartöl erkennst du immer an seinen Inhaltsstoffen. Hochwertige Produkte zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie hochwertige Öle beinhalten. Dies sind zum Beispiel Argan-, Jojoba-, oder Kokosöl. Diese Öle sind gut Hautverträglich und haben intensive Pflegeeigenschaften. Da diese aber auch verhältnismäßig teuer sind, werden häufig minderwertige Öle als Füllstoffe verwendet. So zum Beispiel Sonnenblumenöl (Helianthus annuus).

Zudem solltest du bei der Produktwahl darauf achten, dass natürliche Inhaltsstoffe verwendet werden. Viele low-budget Produkte enthalten zum Beispiel synthetische Fettkomponenten (gekennzeichnet u.a. als Triyglyceride, Ethylhexyl Stearate), synthetische Duftstoffe (gekennzeichnet u.a. als Parfum oder Alpha-Isomethyl Ionone) oder aggressive Parabene als Konservierungsmittel, die deinem Bart mehr Schaden als ihm zu nützen.

Unser Bartöl für deine Pflege

In unserem Bartöl setzen wir auf den Einsatz von Süßmandelöl und Arganöl. Süßmandelöl hat eine lange Tradition in der Haarpflege. Es ist besonders mild (daher auch in Babypflegeprodukten zu finden) sorgt für Glanz und ein weiches Gefühl. Arganöl setzt sich aus essentiellen Fettsäuren und Antioxidantien zusammen. Der Effekt: Kräftigeres Haar, das weniger bricht! Obendrauf sorgt die enthaltene Linolsäure dafür, dass sowohl dein Bart als die darunterliegende Haut nicht austrocknen. Doppelte Pflege, doppelte Power!

Bartpflege-Tipps: So zähmst du dein Gesichtshaar

Kennst du das Sprichwort: “Man erntet was man sät”? Genau das lässt sich auch auf deinen Bart beziehen. Wie das in der Praxis aussieht? Wenn du deinen Bart nicht regelmäßig kämmst, wird er sich mit lästigen Verknotungen bei dir bedanken. Diese Knoten wieder loszuwerden kann dabei sehr schmerzhaft werden — frag mal eine Freundin mit langen Haaren.

Ein Bartkamm schafft Abhilfe

Gegen lästige Knoten und groben Schmutz ist ein Bartkamm der ideale Gegner — gerade dann, wenn du einen längeren Bart trägst. Für den optimalen Einsatz verfügen mittlerweile viele Modelle über eine doppelte Reihe von Zahnungen. Auch bei unserem Ultralight Bartkamm setzen wir auf diese Methode — zu deinem Vorteil. Für den ersten Durchgang nutzt du die gröbere Seite, um großflächig Schmutz zu entfernen. Im zweiten Durchgang wechselst du dann auf die feine Seite. Sie sorgt für die entsprechende Detailarbeit und entwirrt selbst die hartnäckigsten Stellen. Schon mit 1 – 2 mal täglichem Kämmen wirst du schnell von folgenden Vorteilen profitieren:

  1. Entwirrung deines Barthaars und Vermeidung von Knotenbildung
  2. Optimale Verteilung deiner natürlichen Hautfette — quasi dein naturales Bartöl
  3. Anregung deines Haarwachstums, da die Haut besser durchblutet wird

Unser Tipp: Probier das tägliche Kämmen mal für eine Woche aus und spüre selbst den Unterschied zu vorher.

Auch die Bürste in Betracht ziehen

Gerade mit einem etwas kürzeren Bart lohnt sich ein Blick auf eine Bartbürste. Diese ist im Gegensatz zum Kamm verhältnismäßig weich, hat eine größere Oberfläche und konditioniert mit jedem Strich deine Barthaare darauf, flach zu liegen. Zudem eignet sie sich zur Reinigung deines Bartes. Mit der Bürste kannst du Pflegeprodukte wie zum Beispiel das Bartöl effizient in deinen Bart einarbeiten und optimal verteilen. Durch die Massagewirkung der Bürste wird zusätzlich deine Haut stimuliert und zu einer besseren Durchblutung angeregt. Das wirkt sich am Ende wieder positiv auf dein Bartwachstum aus.

Bartpflege-Tipps: So einfach kann Pflege sein

Wie du siehst — schon mit wenig Aufwand lassen sich in puncto Bartpflege maximale Ergebnisse erzielen. Mit einer regelmäßigen Anwendung legst du zudem den Grundstein für eine effiziente Bartpflege-Routine.
Wie sieht es bei dir aus? Kennst du unsere Bartpflege-Tipps bereits oder fehlt dir etwas? Wir freuen uns über deine Meinung oder Erfahrung!

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